By Viola SaschowaPublished: 20 September 2010 10:05 AM UTCPosted in: Drehtagebuch "Fehl am Platz", NewsTags:
Halli Hallo Ihr treuen Seelen,
also, ein kurzer Zwischenbericht:
der Film ist soweit fertig geschnitten und kommt nun in die Endbearbeitung und erhält den Feinschliff. Der Abspann (manche von Euch wissen, wie unglaublich wichtig der ist….) wird gemacht, Farbkorrektur, usw.
Und dann kommt der Micha zum Zug und vertont den Film.
So hoffe ich denn seeeehr, dass dieses Jahr die Premiere noch statt findet!
By Viola SaschowaPublished: 19 Mai 2010 10:35 PM UTCPosted in: Drehtagebuch "Fehl am Platz", NewsTags:
Ende April 2010
Es ist sicher, wir können im Cinema drehen, und endgültig geplant ist Mittwoch, der 12. Mai. Einen Tag vor Himmelfahrt.
Als ich das also weiß schreibe ich die letzte Szene.
INN-KINO-DUNKEL.
Ich hab hin und her überlegt, worum es in der letzten Szene gehen könnte. Gerd meinte das Thema Humor wäre passend, schließlich gucken die ja einen lustigen Film im Kino – aber irgendwie will ich das Thema aufs Absurde lenken.
Und so entstand in meinem Kopf zuerst der letzte Satz:
„Und somit ist die Frage nach dem Sinn hier vollkommen fehl am Platz!“
Absurde Filmkunst-Filme sind widersinnige oder unsinnige Filme, die durchaus einen tieferen Sinn haben. Den zu finden ist die Kunst. Darüber darf gerne auf unseren Seiten diskutiert werden.
Wie alles begann?
Angefangen hat alles mit dem Film "Frau isst Fisch isst Frau", den Christan, Micha und Viola für einen Umweltfilmwettbewerb in Bremen produzierten. Dieser Film brauchte Violas Meinung nach ein Logo, welches sie dann in zwei Minuten entwarf und öffentlich machte.
Als er vorgeführt wurde, damals im Lagerhaus in der Schildstraße Bremen, mussten Micha und Viola den Saal verlassen, weil sie sich vor Lachen nicht mehr halten konnten.
Die Qualität des Films war derart misserabel - die Timeline des Mediaplayers rutschte langsam aus dem in schwarz-weißen Streifen über die Leinwand zitternden Films - das, wenn es nicht lustig gewesen wäre, peinlich wäre, aber dennoch:
Absurde Filmkunst ward geboren.
Wer wir heute sind?
Eine Gruppe von Leuten, die Spaß am Filmemachen haben. Die Gruppe befindet sich stetig im Wandel und wächst dennoch mehr und mehr zusammen.
Wir entwickeln uns von Film zu Film weiter (inzwischen haben wir sogar eine eigene Kamera: eine Canon XL1s und müssen nicht mehr die von Radio Weser TV ausleihen).
Aber nicht nur technisch sondern auch inhaltlich und dramaturgisch bekommen unsere Filme immer mehr Anspruch und dadurch auch Zuspruch.
Den Kopf bildet nach wie vor Viola Saschowa, die aber weiß, dass sie ohne all die anderen fähigen und engagierten Köpfe nichts wäre.
Ohne Christian Schulze, der bislang die Kamera und Technik gemacht hat, würde außerdem nicht einer dieser Filme im Netz sein und gäbe es so einiges andere nicht, was der Absurden Filmkunst Leben einhaucht.
Ohne Michael Wendling und seiner Gruppe Notlüge wäre keiner Film vertont und mit so herrlich absurder Musik unterlegt.
Durch den letzten Film sind einige neue, brillante Menschen mit der Absurden Filmkunst zusammen gewachsen, darunter Annette Oschika, Patricia Schönhoff, Andrej Balaz, Gerd Stöver und Gert Woycechowsky.
Absurde Filmkunst bietet den Rahmen sich zu entdecken, und damit Erfolg zu haben.